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  • : In diesem Blog gibt es Geschichten und Witziges aus dem Alltag meiner beiden Samtpfoten "Jamie" (Ja)und "Merlin" (Me). Die beiden Lauser "erzählen" euch zwischendurch auch von meinem Alltag und meinen Hobbies. Achja, ich bin übrigens das "Li" des Autoren-Gespanns :-) Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Lisa. "Zorro" gehört jetzt auch dazu!
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Dienstag, 2. februar 2010 2 02 /02 /2010 21:18
@ Carolina: Danke für die lieben Wünsche für "Zorro"!

Donnerstag, 31.12. / Silvester

Nach einer weiteren ruhigen Nacht wirkt "Zorro" nach wie vor entspannter als die Tage zuvor.

Es ist der letzte Tag des Jahres und ich möchte am Vormittag noch ein paar Erledigungen tätigen - auch weil die Geschäfte an diesem Tag früher Schluss machen.
Naturgemäß ist überall viel los und ich komme so gegen 13 Uhr nach Hause.

Nach der ersten Wiedersehensfreude fällt mir auf, das grüne Katzensofa ist nicht mehr dort, wo es war. Es befindet sich ein paar Meter weiter bei der einen Heizung, Zorros ursprünglichem Versteck.
Ich war nicht lange verblüfft, denn "Sofa-Transport" ist Merlis Spezialität. Es existiert ein kleiner Videoclip - muss ihn noch bearbeiten - der belegt, dass "Merli" das durchaus kann. Aufgrund seiner Proportionen und seiner Kraft ist er in der Lage, das Katzensofa (Ausmaß ca. 60 cm x 40 cm x 20 cm / LxBxH) "huckepack" zu nehmen und damit eine Zeitlang durch die Gegend zu robben.

Die Standortveränderung deutete ich als "Freundschafts-Angebot" von "Merlin" an "Zorro": "Unser Sofa ist auch dein Sofa!" ...
Am späteren Nachmittag wurde dieses Angebot von "Zorro" zaghaft, aber doch angenommen - und von da an heiß geliebt.


20100101-das Katzensofa wird angenommen


Die beiden Mäuse habe nicht etwa ich ihm hineingelegt. Oh nein, die gehörten zum "Freundschafts-Angebot" dazu!

Der Silvesterabend näherte sich und damit nahm die Kracherei enorm zu.
Für die Brüder war es ja bereits der dritte Jahreswechsel ihres jungen Lebens. Ja, und wenngleich "Zorro" sicher bereits etliche Silvester erlebt hatte, so war er doch in einer total neuen Umgebung.

Unsere gemeinsame Silvesternacht gestaltete sich dann so:
"Zorro" lag auf dem Katzensofa, ich daneben - ihn streichelnd und mit beruhigenden Worten von ca. 21 Uhr bis etwa 1.30 in der Früh, wo der Lärm schön langsam nachließ.
"Jamie" hockte locker auf der Fensterbank und beobachtete äußerst interessiert das bunte Treiben am Himmel ... - es entspricht einfach seinem Wesen, nicht ängstlich zu sein!
"Merlin", mein Sensibelchen, zuckte zwar nicht aus, versteckte sich jedoch zur Sicherheit. Schaute aber doch interessiert hervor, denn versäumen wollte er auch nix!

Am Neujahrstag schlummerte "Zorro" noch immer selig im grünen Katzenbett, die Brüder hatten es sich woanders gemütlich gemacht.

Weiter geht es mit Berichten der ersten paar Jänner-Tage.

Gruß, JaMeLi und Zo

von JaMeLi
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Dienstag, 2. februar 2010 2 02 /02 /2010 00:44

Dienstag, 29.12. - "Zorro" taut langsam, ganz langsam auf und geht vom Pfauchen in's tiefe Brummen über. Futter wird jedoch je nach Verfassung abwechselnd mit beiden Tönen verteidigt. Es erfolgt aber keine Attacke gegen die "Kleinen". Die beiden Brüder sind ja mit ihren knapp zweieinhalb Jahren echte Jünglinge im Gegensatz zu "Zorro".
"Jamie" und "Merlin" sind inzwischen dazu übergegangen, sich vorerst so zu verhalten, als würde es keinen dritten Kater geben. Sie spielen miteinander, lassen sich in ihrer Tagesgestaltung nicht aus der Ruhe bringen und beobachten das neue Familienmitglied aus sicherer Entfernung.

"Zorro" fühlt sich jedoch am sichersten in seiner Schlafhöhle. Zwischendurch gelingt es mir, ihn behutsam herauszuheben. Er macht sich etwas weniger steif als zu Beginn, lässt das Streicheln und Zureden geduldig über sich ergehen und strebt anschließend wieder in sein Versteck.

Auch die dritte Nacht - von Dienstag auf Mittwoch - bleibt ruhig und kampffrei !!!

Ich bin unheimlich stolz auf "Jamie" und "Merlin", dass sie sich so toll benehmen können und dem älteren Kater mit einem gewissen Respekt begegnen. Beide werden gebührend gelobt und geknuddelt. Sie sollen sich nicht vernachlässigt fühlen.

Mittwoch, 30.12. - der Kater frisst, der Kater trinkt, er geht brav auf die Kisterl und er geht bereits seit zwei Tagen aufrecht (!!!) durch die Gegend. Keine Spur von geduckt.
Die vorhandenen Ruhe- und Schlafplätze sind ihm allerdings völlig egal. Er versteckt sich zwischendurch nach wie vor in seiner Schlafhöhle.
Um ihn dazu (sanft) zu zwingen, ein anderes Platzerl einzunehmen, verstecke ich seine Schlafhöhle. Ohja, ich weiß - das Frauli ist "gemein" ...

Führte jedoch zu diesem Ergebnis:


20091230-Kuschelplatz wird akzeptiert


"Zorro" fand Gefallen an diesem Katzenbett, denn er konnte darin beim Kuscheln so schön seinen Kopf am Randpolster abstützen.
Es war zwar nicht zum Verstecken, jedoch es war weicher als seines und es war wie sein verstecktes Körberl nahe an der warmen Heizung ...

Wie war das doch noch mit "Standhaft bleiben. Nur nicht heimisch werden." ?

Das Überdrüber-Highlight am Nachmittag: "Zorro" geht langsam und vorsichtig zu "Jamie" und gibt ihm ein "Schnäubchen" - ein Bussi nach Katzenart.

So, die Katzenmama schreibt über die Eingewöhnungsphase von "Zorro" im nächsten Artikel weiter.

Bis bald
JaMeLi und Zo


von JaMeLi
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Montag, 1. februar 2010 1 01 /02 /2010 23:46
Montag, 28.12. in der Früh:

Das morgendliche Ritual mit "Jamie" und "Merlin" fällt wie üblich aus. Die Nacht war übrigens ruhig und kampffrei.
Die Beiden nähern sich vorsichtig der Schlafhöhle von "Zorro" und weisen mich damit darauf hin, dass "Zorro" sich darin aufhält.
Vorsichtig recken die Brüder ihre Näschen in Richtung "Zorro" ... - "Pfcccchhhhh !!!" - Ahja, der Neue ist also noch mißtrauisch und einer Freundschaft heftigst abgeneigt. Beide schauen mich an. Ob ich wohl mehr Glück haben werde?

Langsam bewege ich meine Hand in die Schlafhöhle hinein. "Zorro" gibt keinen Mucks von sich, doch starr und teilnahmslos lässt er das Streicheln und beruhigende Zureden über sich ergehen. Er ist keinen Zentimeter zu bewegen und er macht auch keinen freiwilligen Schritt aus seinem Versteck.

"Jamie" und "Merlin" genießen das morgendliche Futter. "Zorro" interessiert kein Frühstück. Die Abwehrhaltung gegenüber den beiden Artgenossen wird eibehalten. Ich darf ihn streicheln, die Starre bleibt.
Die einzigen Male, wo er aus seinem Versteck schleicht, sind das Beschnuppern und Probebenutzen eines der Kistl. Anschließend ganz schnell wieder verstecken - da ist ja alles soooo fremd!

Am frühen Nachmittag - der Arme hatte inzwischen seit dem Vortag früherer Vormittag nix mehr gegessen und getrunken - sah ich mich im Geiste bereits Puppen-Babyflaschen mit nahrhaftem Fleischbrei füllen und verabreichen.
Immer wieder versuchte ich ihm die Schale mit dem fein zerdrücktem Katzenfutter schmackhaft zu machen. Schlussendlich stürzten sich "Jamie" und "Merlin" darüber her. Die "Ärmsten" hatten ja schon so lang kein Pappi mehr ...

Gegen halbfünf versuchte ich es erneut, stellte die Schale hinter die Heizung - eines seiner Lieblingsverstecke - und lehnte mich, am Boden sitzend, an dieselbe. "Zorro" immer wieder lockend, in der Hoffnung, etwas abseits von den beiden anderen Katern traut er sich vielleicht.

"Zorro, Pappi! - Komm, so ein gutes Pappi!"

Stille.

Ich, nach einigen Minuten: "Zorro, Pappi! Zorro!"

Nix !!!

Ich schaue heimlich hinter die Heizung.
Da sitzt "Zorro" vor der Schale und ich sehe, wie er förmlich mit sich kämpft. "Nein, ich fresse nicht. Da ist alles so anders und wer weiß, ob ich überhaupt bleiben darf. Nein. Nur nicht fressen."
Der zarte Kopf sinkt immer tiefer in die Schale und er reißt ihn jedesmal knapp davor wieder hoch und verharrt ...

Nach wiederholtem Locken und Einladen - "mjam ..." (große Pause) ... "mjam ..." (große Pause) ... "mjam-mjam ..." (noch eine große Pause) ... "mjam, mjam-mjam, mjam, ... mjam, mjam".

Es war ein kleiner Durchbruch und ich war total erleichtert.


von JaMeLi
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Montag, 1. februar 2010 1 01 /02 /2010 19:00
Bei meinem Telefonat mit Frau E. am 22.12. wurde vereinbart, dass sie Zorro an den Transportkorb gewöhnt und dass wir uns noch zusammentelefonieren, wann ich Zorro holen kann.

Schlussendlich wurde die Tage darauf Sonntag, der 27.12. um 10 Uhr als Abholtermin fixiert und zum ausgemachten Zeitpunkt fand ich mich mit einer Transportbox ein.

"Zorro" erinnerte mich an "Murkl", den ich vor vielen, vielen Jahren hatte. Der war ebenfalls ein schwarzer Kater mit einem winzigen weißen Haarbüschel vorne auf der Brust. Bei "Zorro" hat der weiße Fleck in etwa die Form der Schräge vom "Z". Grad die beiden Querbalken des Buchstabens fehlen noch.

Damit "Zorro" sich nicht wieder verstecken konnte, hatte Frau E. ihn - bevor sie mir öffnete - in den Transportkorb gelockt. Da saß er und wusste nicht, was nun auf ihn zukommt.

Mit meinem Transportkorb hatte ich auch die dazugehörige Kuschel- und Versteckdecke mitgebracht. Es war kalt und ich wollte, dass "Zorro" sich beschützt fühlt und keine Angst haben musste.
Zweimal ist er uns entwischt, versteckte sich jedoch zum Glück nicht, sondern flüchtete jedes Mal in's Badezimmer. Nach Flucht Nr. 2 waren Frau E. und ich allerdings schlauer und überlisteten "Zorro". Die Kuscheldecke schien ihm jedoch zu gefallen, denn er war mucksmäuschenstill. Erst auf der Fahrt nach Hause - die Nachbarin von Frau E. war so freundlich und stellte sich und ihr Auto zur Verfügung - dämmerte es ihm, dass irgendetwas Großes, Neues in seinem Leben geschieht. Er mauzte kläglich während der ganzen Fahrt!

Als ich ihn dann vom Auto hinauf in die Wohnung trug - Stille ...
"Zorro" muss begriffen haben, dass es definitiv nicht zum Tierarzt ging :-)

Ich stellte die Transportbox erst einmal in einer ruhigen Ecke ab. "Merlin" hechtete auf den nächstbesten Ausguck - iiigitt !!! - ist es womöglich schon wieder Zeit für den obligaten Impftermin?
"Jamie", pirscht sich neugierig - ganz wie es seiner Art entspricht - an die Box heran.
"Zorro" wartet ein bisserl, dann schleicht er langsam und geduckt - Bauch ganz am Boden - aus der schützenden Box. Auf diese Art schleicht er zweimal den Umfang der ersten Räumlichkeit ab, um sich dann hinter der Heizung zu verstecken.

Die Annäherungsversuche der Brüder scheitern am mehr oder weniger anhaltenden Pfauchen.
Das geht die ganze Zeit so. Mich lässt "Zorro" zwar an sich heran, jedoch er hat eine starre Haltung und sein Gemütszustand zeigt sich auch in einem strohartigen Fell. Da ist kein bisserl Leben in dem armen Kater, nur Traurigkeit pur!

"Jamie" und "Merlin" spüren, dass sie ihm Zeit geben müssen und beobachten einfach.

Fressen nimmt er am ersten Tag keines von mir an. Seine letzte Mahlzeit hatte er am Vormittag vor dem Abholtermin.

Ich richte ihm sein Körbchen, das er aus seinem alten Leben mitgenommen hatte, und hoffe auf eine ruhige kampffreie Nacht und auch darauf, dass "das Eis bricht".

Im nächsten Beitrag geht's weiter.

JaMeLi und Zo
von JaMeLi
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Montag, 1. februar 2010 1 01 /02 /2010 18:50
Habe beschlossen,  die Alben auf solche mit Katzenfotos zu beschränken. Fotos meiner Hobbies und kreativen Aktivitäten werde ich einfach zwischendurch in den Text einbauen. In erster Linie handelt dieser Blog ja von meinen Samtpfoten.

"action auf acht pfoten" stimmt nach wie vor, auch wenn mein Trio naturgemäß vier Pfoten mehr hat.
Es ist so, dass die Action zwischen den Brüdern stattfindet und Zorro entweder interessiert bzw. verwundert zuschaut oder den schlichtenden Schiedsrichter gibt ...

An einer passenden Grafik als Titelbild wird gearbeitet.

Das war's auch schon. Im nächsten Beitrag wird wieder über Zorro & Co. berichtet.

Bis bald
JaMeLi und Zo
von JaMeLi
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